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Archäologische Stätten

Archäologische Stätten

MYTHOS UND GESCHICHTE

Eine von vielen Auslegungen leitet den Namen von Andros oder Andrean, dem ersten Bewohner der Insel. Er war göttlicher Abstammung, sein Vater war Anios, Sohn des Apollo, seine Mutter war Kreoussa oder Rio, Tochter des Stafylos, Sohn des Dionyssos. Diese Abstammung der Bewohner aus der Mythologie erklärt auch die Abbildung der Götter-Vorfahren auf den Münzen der Insel, besonders des Dionyssos. Andere Zunamen zu Zeiten der Antike waren Gavros, Lassia und Nonagria. Alle sind bezeichnend für die üppige Vegetation, die der Insel ihren besonderen Charakter verleiht und durch die sie sich von den anderen Kykladeninseln unterscheidet. Sie ist eine der fruchtbarsten und waldreichsten mit Wildbächen, steil abfallende bewaldete Bergketten, dazwischen Schluchten und Flussbetten und wunderschöne Sandbuchten.

Sie liegt zwischen den Inseln Euböa und Tinos. Von Euböa wird sie durch die Meeresenge Cavo d Oro getrennt, die sehr starken Meeresströmungen ausgesetzt ist. Sie wird von vier Gebirgszügen durchkreuzt und von vier Flüssen durchquert, die an den reizvollen Stränden der Lefka, der Paraporti, der Achlas und der Sineti in das Meer münden. In der zweiten Hälfte des 19. Jhd. tauchte aus der Gesellschaftsschicht der traditionellen Seefahrer eine neue bürgerliche Klasse auf, aus der sich große Reederfamilien hervortraten. Sie haben mit ihren Schiffen die Insel in der ganzen Welt bekannt gemacht. Mit ihren Schenkungen und gemeinnützlichen Bauten haben sie ihre Spuren auf der ganzen Insel hinterlassen.

GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK

Reliquien einer sehr alten Epoche, von der bereits Herodot erzählt werden heute noch im Kloster Agia, zwischen Gavrio und Batsi aufbewahrt. Später haben die Eroberer aus Kreta ihren Feldherrn Andron zum Verwalter der Insel gemacht.

Dann folgten die Ionier. Zwischen 900 und 700 v.Chr. haben die Siedlungen Zagora und Ipsilou ihre Blütezeit erlebt, sie wurden zu Inselhauptstädte genannt.

In der archaischen, klassischen und hellenistischen Epoche (600-199 v.Chr.) war das heutige Paleopolois, das Kultur- und Wirtschaftszentrum der Insel. Die Stadt verfügte über eine starke Flotte, prägte ihre eigene Münzen und war stolz auf ihre Statuen, Tempeln, Theater und auf ihrem Stadion. In der römischen Epoche verfiel die Insel, sie erlebte nur in den Jahren der Herrschaft Adrians einen kurzen Aufstieg. Während der Herrschaft des ersten byzantinischen Kaisers Konstantinos gehörte Andros zum byzantinischen Imperium. Im 5. Jhd. n.Chr. erteilte hier der letzte große neoplatonische Philosoph Proklos Unterricht. Er wurde von den Einwohnern zum Wohltäter der Stadt ernannt. Im 9. Jhd. wurde auf der Insel eine philosophische Hochschule gegründet. Die zahlreichen byzantinischen und spätbyzantinischen Klöstern verfügten über sehr interessante Reliquien.

Das byzantinische Handelszentrum der Insel war die Siedlung Messa Meria im üppig bepflanzten Tal des heutigen Messarias. Die materielle Grundlage für seinen Wohlstand entsprang der Seidenzucht. Schon im 11. Jhd. verfügten alle Einwohner in ihren geräumigen Dachgeschössen über Seidenwürmer und beschäftigten sich mit dem Weben feiner Seidenstoffe, die in der Hauptstadt und in den europäischen Metropolen sehr gefragt waren. Diese von europäischen Kaufmännern unterstützte Handelsbewegung wurde bis in das 19. Jhd. fortgesetzt. Später übernahmen die Herrschaft über die Ägäis die Venezianer. Andros wurde Markos Dandalos zugeteilt und blieb unter venezianischer Vorherrschaft bis zu den Eroberungsangriffen der Türken 1566. Die Venezianer errichteten Kastelle, Türme und befestigte Herrenhäuser, um die Insel vor Invasionen von Piraten und Türken zu schützen.

Im Osten wurde auf der Felsspitze einer Halbinsel der Hof von Markos Dandalos von einer Mauer befestigt, beherbergt. Eine kleine Arkadenbrücke, die man heute noch in Chora nach dem Platz mit der riesigen Statue des «Unbekannten Seemannes» sehen kann, verband den Felsen mit dem Festland. Die Türken besetzten die Insel im Jahr 1566. Doch dank der Privilegien, die der Sultan schon zu Beginn der Besetzung einräumen musste, blieb die Insel praktisch unter eigener Verwaltung. Erst im 18. Jh. konnten griechische Schulen gegründet werden. In den Kirchen und Klöstern verbreiteten Priester und Mönche die griechische Schriftlehre, und die Wertvorstellungen der westlichen Aufklärung. Diese Epoche der geistigen Renaissance verbindet sich mit dem Namen des Theofilos Kairis.

Er war eine vielseitige Persönlichkeit und hat sehr dazu beigetragen, die Ideen des Freiheitskampfes zu verbreiten. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. tauchte aus der Gesellschaftsschicht der traditionellen Seefahrer eine neue bürgerliche Klasse auf, aus der sich große Reederfamilien hervortraten. Sie machten mit ihren Schiffen die Insel in der ganzen Welt bekannt, und sie haben mit ihren Schenkungen und gemeinnützlichen Bauten ihre Spuren auf der ganzen Insel hinterlassen. Neben Schifffahrt, Ackerbau und Viehzucht stellt seit etwa zwei Jahrzehnten vor allem der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Einwohner dar.

 

 

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Batsi, Andros
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